Die Altstadt – Die Souveränität verankern – (s.o. Do 03. Dez, 2009)
Juden erwerben Häuser in der Altstadt. Es gibt Leute, die darin eine Hürde für ein mögliches zukünftiges Friedensabkommen sehen, ein Zug, der es erschweren wird, eine Regelung in Jerusalem zu finden. So eine Regelung würde, laut den Gegnern dieser Käufe, einen israelischen Verzicht auf die Souveränität in der Altstadt, und darunter auch auf dem Tempelberg, beinhalten. (… ) Es stellt sich heraus, dass die Mehrheit der Öffentlichkeit in Israel nicht bereit ist, in dieser Angelegenheit zu verzichten, und zu Recht. Die gesamte Altstadt erstreckt sich auf ein Gebiet von weniger als einem Quadratkilometer, und der Tempelberg, dessen Fläche weniger als 150.000 qm beträgt. Das ist der Kern der Sache, die Quintessenz. Juden wären nicht ins Land gekommen, und den Zionismus hätte es nie gegeben, ohne Zion. ( … )
Alles, was hier passiert, wäre nie passiert. (….)
Eine massive Mehrheit der Öffentlichkeit unterstützt die Erhaltung unserer Souveränität in der Altstadt, und außer Barak und Olmert, die bereit waren, sie auch ohne Mandat abzugeben, war niemand anderer dazu bereit, auch nicht Rabin. ( … ) Nachdem das die Einstellung der Öffentlichkeit ist, wird also das Thema immer mehr von der Tagesordnung verschwinden, je mehr Juden innerhalb der Mauern leben. ( … ) Wo Juden leben, kann sich jeder – Muslime, Christen, Buddhisten, Bahai und alle anderen ohne Furcht frei bewegen. Bis 1948 beläatigten die Araber Juden, die zum Gebet bei der Klagemauer kamen, und danach bis zur Befreiung bis zur der Stadt, wurde der Zutritt von Juden verhindert, im Gegensatz zum Waffenstillstandsabkommen. Die Behauptung, dass es sich um eine Region handelt, die nur von Arabern bewohnt wird, und daher übergeben werden muss, ist schon nicht mehr relevant. Und durch gelungene Arbeit wird es noch weniger relevant werden. Auf nationaler Ebene ist das ein umsetzbares Projekt, das in greifbarer Nähe ist. (…)
Das müsste eine nationale Aktion sein, keine staatliche Aktion. ( … ) Es erinnert an die Spendenbüchsen des JNF von früher ( … ) Es ist eine wichtige Spende für die Zukunft von Jerusalem, und darüber hinaus kann der Spender Inhaber einer Immobilie in der Altstadt werden – der Traum von vielen Juden. Meine Eltern haben diesen Traum verwirklicht, in der Guy Straße, die zur Klagemauer hinunter führt. Vor 22 Jahren zündeten wir dort zum ersten Mal die Hanukka-Kerzen an. Ein Friedensabkommen ist eine wichtige und wünschenswerte Sache, aber Abkommen oder kein Abkommen, die Altstadt ist tabu.
In den 19 Jahren zwischen dem Unabhängigkeitskrieg und Sechs-Tage-Krieg ist keine palästinensische Hauptstadt in Jerusalem entstanden, genau wie auch kein palästinensischer Staat in der Westbank und Gaza entstanden ist. ( … ) Man kann Geschichte nicht erfinden, Jerusalem war niemals die Hauptstadt eines anderen Volkes. Und man kann Geschichte nicht ausradieren, Jerusalem wird über 20 Mal täglich in Gebeten und Segenssprüchen von Juden erwähnt. Wir hatten nie eine andere Hauptstadt.
- Jerusalem Map und Jerusalem-Panorama: AhuvaIsrael
“Wenn die Zeit erfüllt ist, kann GOTT nichts widerstehen!” David Ben Gurion am 05. des Monats Ijar 1948 (14. Mai) – dem Tag der Proklamation des Staates Israel – kurz vor Beginn des Schabbats!
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