
←Die Einfahrt in den Tunnel von Haifa-Nord her – im Tunnel selbst hatte ich keine gute Position um ohne Blitz Bilder zu machen!

← Der Flyer von Atlit – die Rückseite habe ich (platzsparend als jpg) ins Deutsche übersetzt. Ja, und dann waren wir auch sehr schnell in Atlit – und in der Tat gab es hier 
für mich etwas Neues – nämlich das Schiff “Galina” – wie im Bild zu sehen ist. Auf dem Schiff gibt es per Anmeldung einen Film über die Geschichte der “Illegal” Immigrants – das Schiff selbst ist auf einzigartige Weise den damaligen Verhältnissen entsprechend “eingerichtet”. Ein besonderes Erlebnis für mich: das Schiff ist schwankt wie bei einem leichten Seegang – sehr “diskret” jedoch durchaus wahrnehmbar – Dina war erstaunt als ich es ihr erzählte, sie hat’s nicht wahrgenommen.
Hier eine Textpassage in deutscher Übersetzung aus Atlit – das \”Illegal Immigrants Camp : Im Dezember 2003 begann eine kleine Gruppe von Aktivisten der Suche nach einem Schiff ähnelt der Art der Schiffe, die britische Blockade als ein Museum und Gedenkstätte für die illegale Einwanderung dienen lief. Die Galina, das Boot, dass das neue Museum beherbergt, wurde im Hafen von Riga, Lettland gefunden, und wurde schließlich nach Atlit gebracht.
Und zur gleichen Webseite gehört dieser Link: Atlit. mit einer Bilderserie über die “Galina”.
Mein Tip für die Leser dieses Berichtes: beim nächsten Israel-Reise einen Besuch des “Illegal” Immigrant Detention Camp in Atlit nicht auslassen!
“Diese Baracke war eine Reinigungs- Anlage für die “illegalen” Einwanderer die ins Lager gebracht und in Haft gehalten wurden.
Der “Aufnahme” Ablauf der Häftlinge begann mit der Trennung der Frauen von den Männern; sie wurden mit DDT desinfiziert- sie duschten und die Kleider wurden gereinigt. Wenn das beendet war wurden die Häftlinge zu den Wohnbaracken geführt und hinter Stacheldraht und elektrischen Zäunen gefangen gehalten. Für die Überlebenden des Holocaust war dieser “Empfang” Auffrischung über den Horror in den deutschen Konzentrationslager
Weiter Bilder von der Ausstellung in Atlit
Die hier eingerizten Botschaften von “illegalen” Einwanderern wurden von Volontären in Abfallhaufen gefunden. Die Holzlatten wurden gereinigt und sind einzige “originale” Zeugen des Internierungslagers AtlitY!
←Auf dieser Informationstafel lesen wir “Jona 1,11″ – “Da sprachen sie zu ihm (zu Jona): Was sollen wir denn mit dir tun, dass das Meer stille werde und von uns ablasse? Denn das Meer ging sehr immer ungestümer.”
Dort lesen wir auch das Wort “Patria” – sie wurde 1940 auf fatale Weise gesprengt (nicht absichtlich).
aus Der Untergang der Patria : “Um die Verschleppung ihrer Kameraden zu verhindern, schmuggelte die jüdische Widerstands-gruppe Haganah Sprengstoff an Bord der “Patria”. Das Schiff sollte seeuntüchtig gemacht werden. Am 25. November 1940 morgens gegen neun Uhr erschütterte eine gewaltige Explosion den Hafen von Haifa. Die Haganah hatte die Menge des Sprengstoffs falsch berechnet. Bei der Explosion, die die “Patria” in die Luft jagte, und dem anschließenden Schiffbruch verloren rund 270 Menschen ihr Leben.
Die Geretteten wurden im Lager Atlit in der Nähe von Haifa interniert. Den Schiffbrüchigen wurde nunmehr von den Briten gestattet, in Palästina zu bleiben. Die Passagiere der “Atlantik” hingegen, die keinen Schiffbruch erlitten hatten, wurden nach Mauritius gebracht, wo sie bis zum Ende des Krieges ausharren mussten.” Zum nachlesen des ganzen Artikel – siehe LINK oben
In Kiriat Motzkin habe ich eine befreundete Familie – der Hausherr war auf der Patria und war wie er sagt “glücklicher Weise ” auf Deck, als das Shiff explodierte. Er fiel auf den Buach, rutschte über das Deck in die See und konnte sich an Land retten. Auch er kam ins “illegal” immigrants -Lager Atlit. Mit ihm und seiner Frau besuchte ich Atlit in 2004 zum ersten Mal!

Ja und zum Abschluss diese hochinteressanten Ausflugtages ging es zurück durch den “Carmel”-Tunnel zum GRand Kenion, dem großen Einkaufszentrum Haifa’s – Dina und ich wollten es nicht versäumen das Straßengewirrs, das auf der Hälfte des “Carmel”-Tunnels aus diesem Kenion heraus übersichtlich wird
anzuschauen – und das ist allemal ein paar Bilder wert. Bereit vor beinahe genau einem Jahr hat uns das schon fasziniert als die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen waren.
Die Bauzeit betrug nur sensationelle drei Jahre – ein kleiner Bericht darüber kann hier nachgelesen werden:Über den \”Carmel\”-Tunnel
Danke liebe DIna – für diesen wunderschönen und lehrreichen Tag mit der “süßen” Krönung und den herlichen Überbliecken über die fantastischen Straßenführungen auf der Hälfte des “Carmel” Tunnels
Abgelegt unter: 04-Reisetagebuch Israel 04/05 2011 Mit Tag(s) versehen: | Atlit, Carmel-Tunnel, Galina, Patria 1940

















